Das Dialogforum bietet eine innovative Bürgerbeteiligung. Wir begleiten Planung und Bau des gesamten Projektes.
Wir hinterfragen Sinn und Fakten und suchen Lösungen.
Bei uns werden Betroffene zu Beteiligten.

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Ratekau-wehrt-sich – 19.01.2013

1. Sind die Lärmberechnungen der Unterlagen des ROV nur anhand der prognostizierten Zugzahlen berechnet worden? Oder sind auch 835 Meter lange Güterzügen mitberechnet worden? Mit welcher Art von Zugbremsen wurde die Lärmbelastung berechnet?

2. Eine Bitte an die DB AG: Stellen Sie uns bitte die Zahlen der tatsächlichen Lärmbelastung auf der Bestandsstrecke zur Verfügung!! Es ist extrem schwer den betroffenen Bürgern an der Strecke den „Planfall 0“ zu erklären.

3. In den Unterlagen des ROV wird die zukünftige Lärmbelastung anhand der prognostizierten Zugzahlen berechnet. Wie hoch ist die maximal zugelassene Zugzahl auf und die dadurch entstehende Lärmbelastung an der zukünftigen Strecke?

Harling, BI
Ratekau-wehrt-sich – 19.01.2013

Zu Frage 1: Der Berechnung liegt die prognostizierte Anzahl der Züge (sowohl Personen- als auch Güterzüge) zu Grunde. Es sind 835 Meter lange Güterzüge berücksichtigt worden. Die Berechnungen wurden anhand von Zügen/Waggons mit Grauguß-Klotzbremsen (Güterverkehr) und Scheibenbremsen (Personenverkehre) durchgeführt.

Zu Frage 2: Der Planfall „0“ beschreibt nicht die Differenz zwischen zwei Szenarien sondern die Lärmentwicklung bei dem Szenario: Feste Fehmarnbeltquerung ist eröffnet und die Schienenanbindung ist nicht ertüchtigt bzw. ausgebaut. Die Aufgabe aus der Antragskonferenz an die Deutsche Bahn AG war nicht, die derzeitige Lärmbelastung zu beschreiben.

Zu Frage 3: Gemäß den gesetzlichen Vorgaben wird die Schalltechnische Untersuchung immer mit den Prognosezahlen durchgeführt.

Antwort von Deutscher Bahn AG
07.02.2013