Das Dialogforum bietet eine innovative Bürgerbeteiligung. Wir begleiten Planung und Bau des gesamten Projektes.
Wir hinterfragen Sinn und Fakten und suchen Lösungen.
Bei uns werden Betroffene zu Beteiligten.

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Dr. Folckert Lüken-Isberner – 30.09.2012

Wie fundiert ist der Ausbau der vorhandenen Festlandanbindung über Jütland überhaupt untersucht worden und durch welche Gutachten nachvollziehbar?
Dr. Folckert Lüken-Isberner – 30.09.2012

Vor dem Bau der Jütlandstrecke in Dänemark wurde der notwendige Ausbau von Eisenbahnstrecken sowohl in Dänemark als auch in Deutschland untersucht.
Auf deutscher Seite ergab sich bei der Bundesverkehrswegeplanung 2003 ein Ausbaubedarf zwischen Neumünster und Hamburg für die Strecke Neumünster – Bad Oldesloe (zweigleisig, Elektrifizierung) und den Abschnitt zwischen Pinneberg und Elmshorn (dreigleisiger Ausbau).
Durch die inzwischen elektrifizierte Strecke Hamburg – Lübeck und die Entscheidung zum Bau der Festen Fehmarnbeltquerung (einschl. Hinterlandanbindung) konnte 2010 im Rahmen der Überprüfung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege für den Ausbau zwischen Neumünster und Bad Oldesloe bzw. Pinneberg und Elmshorn keine Wirtschaftlichkeit mehr nachgewiesen werden. Diese beiden Projekte werden daher nicht mehr verfolgt. Die Berechnungen ergaben weiterhin, dass die Eisenbahnstrecken Hamburg–Neumünster und Neumünster–Flensburg auch nach Inbetriebnahme der Festen Fehmarnbeltquerung ausgelastet sind.

Antwort von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
30.09.2012