Das Dialogforum bietet eine innovative Bürgerbeteiligung. Wir begleiten Planung und Bau des gesamten Projektes.
Wir hinterfragen Sinn und Fakten und suchen Lösungen.
Bei uns werden Betroffene zu Beteiligten.

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Wir hinterfragen Sinn und Fakten und suchen Lösungen.
Bei uns werden Betroffene zu Beteiligten.

Bürgersprechstunde – 12.12.2012 (2)

Investitionshemmnisse: Die lange Planungsphase schafft Unsicherheiten, die sich nachteilig auf Investitionen und regionale Entwicklung auswirken. So sind z.B. Häuser im Planungsraum schon jetzt praktisch unverkäuflich.
Fakt ist, dass wir seit Juni 2012 unser Haus in Göhl, welches an der Bestandstrasse liegt, nicht verkaufen können – es hat sich nicht ein einziger Interessent gemeldet. Beauftragte bzw. befragte Immobilienmakler haben zudem bestätigt, dass es wegen des offenen Verfahrens, selbst für sie als Makler schwer ist, Interesse für im Korridor zum Verkauf stehende Häuser zu wecken.

Bürgersprechstunde – 12.12.2012

Die DB Netz AG ist verpflichtet im Rahmen des geltenden Entschädigungsrechts die mit der Planung der Schienenanbindung verbundenen Eingriffe in das Grundstückseigentum zu entschädigen. Die Entschädigung für solche Eingriffe in das Eigentum umfasst diejenigen Schäden, welche infolge eines enteignenden Eingriffs an dem Objekt selber eintreten (Substanzverlust).

In eine Entschädigungsbemessung dürfen nur Nachteile einbezogen werden, die der Betroffene in seiner konkreten, subjektiven Rechtsposition erlitten hat. Entschädigungsfähig ist insoweit nicht die Vereitlung von Erwartungen und Chancen oder die Beeinträchtigung von wirtschaftlichen Interessen.

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass die Grundstückseigentümer von Grundstücken an einer Bahntrasse von einer fortdauernden Nutzung der Trasse zu Eisenbahnzwecken ausgehen müssen. Entschädigungsrelevante Ansprüche ergeben sich daraus allerdings nicht.

Antwort von Deutscher Bahn AG
07.02.2013